Bestandsmaschinen mit dem Industrial IoT verbinden
Bestandsmaschinen mit dem Industrial IoT verbinden
Der Einstieg in das Industrial IoT erfordert nicht zwingend den Austausch vorhandener Produktionsanlagen. Bestehende Maschinen, SPSen und Sensoren können wertvolle Betriebsdaten liefern, wenn sie über geeignete Edge-Hardware und eine Softwareplattform angebunden werden.
Mit einem klaren Produktionsproblem beginnen
Definieren Sie vor der Anbindung der Anlagen eine konkrete betriebliche Fragestellung. Ein Pilotprojekt kann sich auf Produktionsmengen, Stillstandsursachen, Maschinenzustand, Energieverbrauch oder Qualität und Ausschuss konzentrieren. Ein klarer Umfang erleichtert es, die erforderlichen Signale zu bestimmen und das Ergebnis zu messen.
Die Produktionsebene anbinden
Edge-Geräte erfassen Daten aus Maschinen, SPSen und Sensoren, ohne dass die gesamte Steuerungstechnik ersetzt werden muss. Die Daten können anschließend vereinheitlicht und sicher an eine Plattform übertragen werden, auf der Produktionsteams und Management sie überwachen.
Aus Signalen Transparenz schaffen
Vernetzte Daten unterstützen Produktions-Dashboards in Echtzeit, OEE- und Stillstandsanalysen, vorausschauende Wartung sowie Qualitäts- und Energieüberwachung. Durch die Integration mit ERP- und CMMS-Systemen können Informationen aus der Produktion außerdem in übergreifende Betriebsabläufe einfließen.
Den Nutzen mit einem Pilotprojekt belegen
Ein Proof of Concept mit einer begrenzten Anzahl von Anlagen ermöglicht es, die Konnektivität zu prüfen, Ausgangswerte festzulegen und den Nutzen der gewonnenen Erkenntnisse zu bestätigen, bevor weitere Maschinen oder Produktionslinien angebunden werden.
